Moralische Abgründe einer deutschen Industriellendynastie

Du glaubst zu wissen wie abgrundtief schlecht Menschen sein können ? Du hälst die Bush Familie und den dazugehörigen militärisch-industriellen Komplex der USA für verkommen ? Vergiss es ! Es kommt noch übler ! Unsere eigene Geschichte bzw. die der deutschen Industriellenfamilie Quandt liefert die Vorlage für ein beklemmendes Horrorszenario, das bei mir nichts als blanke Wut hinterlässt ! Die Quandts mit den Erben Johanna Quandt, Sven Quandt und Susanne Klatten sind heutzutage mit einem Gesamtvermögen von ca. 24 Milliarden Euro eine der reichsten und einflussreichsten Familien in der Bananenrepublik Deutschland. Wenn wir etwas in der Zeit zurückgehen lässt sich verfolgen wie diese Familie im Laufe der Jahrzehnte das Vermögen jenseits moralischer und politischer Skrupel zusammengerafft hat.

Es beginnt mit Günther Quandt, der schon im Ersten Weltkrieg mit der Produktion von Uniformen den Grundstock legte. Millionen von jungen Deutschen starben zwischen 1914 und 1918 in Uniformen von Quandt. Nach dem Krieg profitierte der werte Herr während der Zeit der Weltwirtschaftskrise von Pleiten der Konkurrenz und vergrösserte so sein Industrieimperium um ein Vielfaches. Schon vor der Machtergreifung der Nazis 1933 suchten er und seine Söhne Herbert u. Harald Kontakt zu den Nazis. Nach einer sehr grosszügigen Spende an die NSDAP wurde Günther Quandt bald Parteimitglied und knüpfte so schnell entscheidende Kontakte zu den bekannten Nazigrössen. Seine Firma AFA (später VARTA) stellte während des Zweiten Weltkrieges für alle Waffengattungen Batterien her. Bei der Wahl der Arbeitskräfte bediente er sich ohne Rücksicht auf Menschenleben u.a Insassen des KZ HannoverStöcken das der AFA direkt angegliedert war. Überlebende, die bis zum heutigen Tage übrigens keine Entschädigung bzw. den Versuch einer „Wiedergutmachung“ von den Quandts erhalten haben, berichteten, dass sie unter den unmenschlichsten Bedingungen arbeiten mussten ( „Vernichtung durch Arbeit“ )   Die Fabrik blieb während des Krieges weitgehend von Bomben verschont.  Sofort nach Kriegsende 1945 schafften es die Quandts bei den Nürnberger Prozessen nicht verurteilt zu werden weil sie unter eigenartigen Umständen lediglich als “ Mitläufer “ eingestuft wurden und konnten so schon kurz nach der Kaptitulation mit der Erlaubnis der Britischen Besatzer wieder mit der Produktion von Batterien, diesmal für die Briten, beginnen… Wieder einmal schafften es die Quandts das auf dem Rücken von toten, gefolterten und erniedrigten Zwangsarbeitern und KZInsassen gemachte Kapital trotz ihrer Rolle in der Nazi-Rüstungsindustrie zu behalten und waren somit in der neuen Bananenrepublik, in der alle angeblich die gleichen Startbedingungen hatten, erheblich im Vorteil… Aus AFA wurde VARTA und später die Beteiligung an BMW. Bis heute leugnet die Quandt Clique jegliche Verantwortung und Mitbeteiligung an den Greueln während der Nazizeit, verweigert gegenüber Journalisten die Offenlegung von historischen Quellen. Einer der Erben, Sven Quandt leugnet gegenüber TV Journalisten jegliche historische Schuld und Verantwortung, vor allem gegenüber den wenigen noch verbleibenden Überlebenden. Die Errichtung eines Denkmals zu Ehren der Opfer auf dem Gelände der VARTA lehnte er ab. Es steht heute irgenwo in Hannover an einer unbedeutenden Kreuzung. Er lebt von einem Erbe, das vom Blut tausender Tote getränkt ist. Sein Hauptaugenmerk gilt der Teilnahme als Fahrer bei der Rallye Paris-Dakar…Möge er sich dabei den Hals brechen und danach all die Opfer treffen die auf das Konto seiner Familie gehen…Soweit zum Thema tragende Säulen dieser Bananenrepublik

 

Globalautist

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