„…Beide Mannschaften deckten sich gegenseitig…“ ????????( Philipp Heerwagen, Torhüter VFL Bochum)

Es ist Samstagnachmittag. Es ist der 24. Bundesliga Spieltag Es ist Abstiegskampf. Es ist das Spiel VFL Bochum – 1.FC Nürnberg. Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen nach einem langen hartnäckigen Winter machen den Stadionaufenthalt seit Monaten mal wieder erträglich.

Doch beide Teams spielen gegen den Abstieg und das verspricht  fußballerisch nichts Gutes für den weiteren Verlauf des Nachmittag. Tatsächlich haben mehr als 24000 den Weg ins Bochumer “ Rewirpowerstadion “ gefunden. Die Stimmung ist gut. Doch noch kurz vor dem Anpfiff zünden “ Nürnberger “ im eigenen Block eine Reihe von Bengalos und verletzen damit 6-7 eigene (!) Fans zum Teil schwer!!! Wie blöde und gleichzeitig deprimierend ! Diese Deppen gibt es leider mittlerweile bei fast allen Vereinen und sie scheinen nichts dazuzulernen. Das Spiel selbst ist eine Ansammlung von Fehlpässen und fehlendem Spielverständnis auf beiden Seiten. Auf keinen Fall verlieren ! In der ersten Halbzeit scheint Nürnberg etwas bemühter. In der 2 .Halbzeit versucht der VFL Bochum das Spiel zu gestalten. Maric fällt wie auch schon in den Spielen vorher positiv auf. Aber es wird einfach zu viel vertändelt und die Fehlpaßquote ist doch immens. Der Unterschied zwischen den ersten 4-5 Teams der 2. Bundesliga und den letzten 4-5 Teams der 1. Bundesliga ist wirklich nicht sehr groß. Am Ende hat weder Bochum noch Nürnberg einen Sieg verdient. Das Spiel endet 0:0…Lediglich die Fans des VFL Bochum hätten für ihr Ausharren und Durchstehvermögen mehr belohnt werden müssen. Und auch der vernünftige Nürnberger Anhang hat für 600 km Fahrt und seinen lautstarken Support was Besseres verdient ! Fazit: Seit langer Zeit mal wieder gutes Fußballwetter, gutes Bochumer Publikum,  scharfe Stadioncurry, kaltes Fiege Pils ( ein sogenanntes “ ehrliches Bier “ ),  Abstiegskampf ohne kämpferisch und ….räusper…. fussballerisch Erwähnenswertes, und ein schon bierseeliger aber dennoch freundlicher Nürnberg Fan der  mich auf dem Rückweg in die Feinheiten der Kesselfleischzubereitung (???) einweiht, da es mir erst nach einer Weile gelingt mich aus seiner durchaus wohlwollenden Umarmung zu befreien…Auch schön… Dank wie immer an Revieruschi fürs Fahren, Jünteruschi und Kirmesuschi fürs Mitkommen…

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